BERNHARD FLEISCHMANN | ASH MY LOVE | BULBUL | DAWA | ESTEBAN`S | GODS | KIDCAT LO-FI | KREISKY | LIKE ELEPHANTS | NAKED LUNCH | NEUSCHNEE | OLIVER WELTER | SEX ON THE BEACH | THE CRISPIES | THE SADO MASO GUITAR CLUB | UNIVERSALOVE (Filmkonzert von Naked Lunch + Thomas Woschitz) | VERY PLEASURE | WE WALK WALLS

BERNHARD FLEISCHMANN

http://www.bfleischmann.com

ASH MY LOVE

Andreas Dauböck (Morbidelli Brothers) und Ursula Winterauer (Agent Cooper) kommen
musikalisch gesehen aus zwei völlig unterschiedlichen Ecken. Bekennen sich mit Ash My Love
zur Simplifizierung als ihrem Konzept, gehen zurück zu den Anfängen des Rock\\\'n\\\'Roll und finden
sich in den Wurzeln des Delta Blues wieder.
Stark repetitive Elemente und ein gewisser Hang zum Trash formieren sich zu einem Sound, der
mit Verwechselbarem und Unverwechselbarem spielt, Blaupausen aus dem musikalischen
Fundus zerschnipselt und zu einem Statement der Morbidität zusammensetzt. Klagelieder über
die Vergänglichkeit des Lebens und der Liebe entstehen, unerhört tragisch und komisch zugleich.

http://www.ashmylove.com

BULBUL

Bulbuls siebtes Album „Hirn Fein Hacken“ ( VÖ: 28.03.14) reiht sich im erstklassigen Oeuvre der AvantNoiseRock-
Combo ganz vorne ein. Am Cover verblüfft ein psychedelisches Suchbild, doch spätestens beim
Drücken auf die Play-Taste hat man verstanden: FIRE! – so auch der Titel des Openers, und man
steppt von der ersten Sekunde an wie ein russischer Tanzbär auf brennenden Kohlen. Plötzlich wird
man von einem wuchtigen Bo Diddley-Beat gegen die Wand gedrückt, darüber schwebt eine
Breitwand-Western-Gitarre und macht Platz für ein abgefahrenes Oberton-Solo am Bass; im nächsten
Moment wird eine Orgel angeworfen und mit schleppend-mysteriöser Drauf-Geschissenheit verwoben,
worüber ein neuzeitlicher Dandy seinen absurden Alltag beschwört. Auf textlicher Ebene befindet man
sich in einer Tradition mit den Dadaisten, William S. Burroughs und Ernst Jandl. Mit catchy Melodien,
einem hervorragenden Gefühl für mitreißende Songs und Überraschungsmomente tragen sie den
Schabernack stolz auf ihren Schultern. Die spielerischen Überschreitungen von Lärm und Melodie
machen es einem schwer, Referenzen zu anderen Bands zu finden. Bulbul klingen einfach am
meisten wie Bulbul. Punkt. Lassen Sie sich das Hirn fein hacken, neu zusammensetzen und
wiedereinpflanzen. Ein Monster.

http://www.bulbul.at

DAWA

DAWA
\"Es gibt vieles, aber nichts das schon DAWA.\"

Spätestens seit dem Erscheinen ihres ersten Albums „This Should Work“ ist die Wiener Band DAWA nicht mehr nur ein Geheimtipp unter FreundInnen handgemachter und ehrlicher Singer/Songwriter-Musik, sondern galt als einer der Neuentdeckungen des Jahres 2013. Zwei Stimmen, eine Gitarre, ein Cajon und Cello und vorallem die Menschen dahinter, ergeben ein so perfektes Bild, das man gar nicht glauben will, dass bei der Zusammensetzung nur der Zufall Regie geführt hat. Noch erstaunlicher ist, dass Oama Richson erst seit August den vorherigen Perkussionisten Norbert Kröll ersetzt hat und sich das Bild zwar verändert, aber nichts an Harmonie eingebüßt hat.

Für die schwierige Aufgabe „Zweites Album“ hat sich die Band mit den neuen Produzenten Patrick Pulsinger & Oliver Brunbauer ins steirischen Schrattenberg zurückgezogen, um über mehrere Wochen den neuen Langspieler \"Psithurisma\" (griech. Blätterrauschen) „live“ aufzunehmen. Mit Pulsinger an der Seite entstanden 10 neue Songs, die an lyrischer Tiefe und musikalischer Originalität den Vorgängern (auf „This Should Work“) in nichts nachstehen.

Es wurde sowohl mit neuen analogen Instrumenten (Shruti-Box, Waschbrett, Ukulele, Akkordeon...) als auch mit ein, zwei elektronische Elementen experimentiert und so wurde der DAWA-Sound nicht neu erfunden sondern perfektioniert.

Als erster Vorbote aus dem Album wurde \"On the Run\" ausgewählt, der zeigt wie die Band mit einfachsten Mitteln auf den Punkt bringt, wozu andere ganze digitale Orchester brauchen: Mit zwei außergewöhnlichen Stimmen, einer Gitarre, einem Cello und Percussions erzählen sie Geschichten ohne Umwege, ohne Schnörksel, ohne Ablenkung und geben einen kurzen, aber direkten Blick in die Welt von DAWA. Offen, aber mit geschlossenen Augen.

http://www.dawa-official.com

ESTEBAN`S

Esteban’s Overthrown.
Wie treffend ... der Titel des dritten Esteban’s Studioalbums - Hat sich doch so einiges
verändert im Leben des 34jährigen Musikers Christoph Jarmer. Naheliegend, dass der
Nährboden seines neuen Werkes „Overthrown“ weitgehend der Bruch mit seinem
„Mutterschiff“ Garish war.
Diese, scheinbar nicht einvernehmliche, Trennung hat sich in den vergangenen Jahren wohl
bereits abgezeichnet. Abgesehen von Differenzen privater Natur ist „Jarmer Junior“ im
kreativen Schaffensbereich zunehmend ins Hintertreffen geraten –
„I set it on fire, to get inspired“.
Es wäre wohl eine intensive Beziehungstherapie ähnlich der Metallica Dokumentation „Some
Kind Of Monster“ nötig gewesen - „Some Kind Of Mediator“ - um diese beinahe 20jährige
Verbindung weiter zu erhalten. Offensichtlich waren es dann doch zu viele Scherben, die nicht
mehr zu kitten waren.
Der Wandel generell oder die Aufgabe der Neuordnung ist Thema auf Overthrown.
Ob die Kluft zu Garish oder die Erfahrung des Vaterseins ...
Ob die Zähmung der Bestie oder die Pflege der Familie ...
Schon am Stimmungsbild mancher Songs ist deren Inhalt förmlich greifbar.
Die Form des dritten Studioalbums ist zu einem großen Teil sicherlich den vielen
unterschiedlichen akustischen Gitarren und ihren unverkennbaren Klängen geschuldet. Sei es
die kanadische Errungenschaft auf Slave, die alte spanische Konzertgitarre auf Beast oder der
dunkle Ire auf Captured. Die Stützfunktion der Gitarrengemäuer wird durch bedachtsam
eingestreute Klaviermomente weiter gefestigt. Das verleiht dem Album in seiner Gesamtheit
eine außerordentlich anziehende, stimmige Schwere, der man sich kaum entziehen kann,
geschweige denn will. Den geerdet-bodenständigen Gitarrenbauch unterstützt die beruhigendsonore
Stimme Jarmers, die in ihrer hellsten Ausprägung dem Klangbild zusätzlich Akzente
von Leichtigkeit injiziert. Wurzeln und Flügel sind ja bekanntlich die wichtigsten Attribute, die
man Kindern mitgeben soll.
Genauso unterschiedlich, wie die verwendeten Klangkörper zeigt sich auch die Themenvielfalt,
derer sich Overthrown annimmt. Beginnend beim Opener Beast, bei dem uns Jarmer auf dem
frisch bestellten Esteban’s-Feld willkommen heißt und uns die Hand ausstreckt um mit ihm ein
Stück des Weges zu gehen. Hier nimmt uns Jarmer mit Hilfe der sorgsam gezupften
Gitarrensaiten jegliche Angst. Vor uns selbst und eben auch von der Bestie, die in allem wohnt.
Beast ist hier mehr als nur eine logische Fortsetzung des Cash Klassikers „The Beast In Me“.
Das sorgsam akzentuierten Portrait erzählt vom manchmal etwas paradox erscheinenden
Versuch Kinder erziehen zu wollen. Charakter formt sich bereits früh und schafft es dann sogar
ab und zu sämtlichen Bemühungen der Erziehung zu trotzen - Man selbst empfindet sich nur
mehr als Zaungast der Entwicklung. Jarmer beschreibt dieses sowohl mit Resignation als auch
Erkenntnis einhergehende Gefühl treffsicher mit: „I’ve tried to shape her / It seems as if she’s
stronger“.
Auch das Gefühl der Vereinnahmung und die damit einhergehende Erdrückung sind im
textlichen Schwerpunktuniversum Esteban’s gute Bekannte, die sich die Hand geben und sich
gegenseitig aufhelfen, bevor sie sich den Staub von den Schultern klopfen: „I’m captured in you
/ How long can I breath in you / Makes me put up with your moods“ (Captured). Besonders im
Hinblick auf die eingangs erwähnten Gefühlspaare lassen sich hier gleich mehrere
Deutungsebenen ableiten.
Dem Machtgehalt der eigenen Gewohnheiten und der damit verbundenen, selbstverschuldeten
Knechtschaft wird versucht sich auf Slave vorsichtig anzunähern.
Die vermeintlich beklemmende Grundstimmung überschattet hier zunächst, eine der
leuchtendsten Hoffnungskerzen im abgedunkelten Zimmer der Neurosen Estebans’s : „The
slave of your habit may soon cross your path / Whatever happens I’m on your left / The slave
let him come / We’ll stone him to death“. Zusammen ist man halt doch ein bisschen weniger
allein.
Auf Leaving Spaces zeigt sich dann sogleich jenes Mitgefühl, das Esteban’s als Grundprinzip
versteht. Das von Gastsängerin Julia Poljak komponierte und gesungene Stück, erzählt von der
Unabdingbarkeit, manchmal Dinge ruhen und Menschen ziehen lassen zu müssen, um Platz
für Neues, Spannendes zu schaffen. Es gliedert sich somit nahtlos in die Themenschwerpunkte
Overthrowns ein, das für Jarmer immer auch stellvertretend für das Wagnis und den Wandel
steht.
Am Ende steht das greifbar versöhnliche und titelgebende Overthrown. Das von den sanften
Akkorden und Handclaps getragene Kernstück lässt keinen Zweifel aufkommen, dass der
Wind immer die Wolken vertreibt und der Regen nie für immer bleibt. Das Einzige was dann
noch übrig bleibt, ist die Sonnenstrahlen zu erwischen oder wie Jarmer meint: „I want to catch
some sunrays“.
Insgesamt wäre es bei Overthrown vermessen einen Titel gesondert herauszustreichen. Jeder
Song steht hier zwar für sich selbst, wurde jedoch von Jarmer sorgsam in den Kanon
eingegliedert um die größtmögliche Stimmigkeit und somit ein harmonisches Gesamtbild zu
konstruieren. Wie bei einem Mosaik fließt hier alles zusammen und erzeugt jenes Feuerwerk,
das erst mit etwas Abstand zum einzelnen Steinchen seine gesamte Leuchtkraft entfaltet.
Neben all der musikalischen Stimmigkeit und der großen Dichte an Motiven muss Overthrown
mit seiner ansteckend entspannten Unaufdringlichkeit, auch als Rückzugs- und Fluchtpunkt
verstanden werden - In unserem von Schnelllebigkeit und Hektik geprägtem Alltag nicht bloß
eine willkommene Abwechslung, sondern absolute Notwendigkeit.

Christoph Kranebitter

www.facebook.com/estebansmusic

GODS

Artist: GODS (AT/UK)
Album: GODS
Release: 13.02.2015
GODS are a band and art collective based in Berlin and London, playing with the boundaries of
alternative synth pop, electronic music and a wide spectrum of artistic and thematic influences.
Their songs about love, war, sex, fear, hope and self destruction are reflections of the disintegration
and change all around us. The group\'s self titled debut album is scheduled for release by Viennese
label Wohnzimmer Records on the 13th of February 2015.
The first single Unnatural presents the album\'s main themes woven into a deceptively upbeat synth
pop tune centered on the lingering hook \'why does it taste so unnatural?\'. The video for Unnatural
was produced in collaboration with Berlin based Colombian graphic art group La Loma. The video
project marks the first of a series of collaborations with different visual artists.
Live, GODS are a tight, energetic four-piece clockwork of synthesizers, percussion and guitar,
consisting of Sion Trefor, Benshi Yo, Eli Candolini and Severin Zoolord. The group will perform at
Eurosonic Norderslaag in Groningen on January 15, 2015. European tour dates will be announced
subsequently.

www.gods.fm | www.facebook.com/godstheband

http://www.gods.fm | www.facebook.com/godstheband

KIDCAT LO-FI

Die Wiener Künstlerin Katrin Wieser singt seit sie sprechen kann und ist seit ihrer Jugend als Songwriterin produktiv. Lange macht sie dies ausschließlich für sich selbst. Sie sieht Songwriting als persönliche Ausdrucksform und als Möglichkeit, Geschichten zu erzählen.
Nach einer abgeschlossenen bildnerisch künstlerischen Ausbildung, legt sie sich 2010 das Pseudonym Kidcat Lo-fi zu und verbreitet ihre Lieder auf Youtube. Als sie von der Online Plattform auf reale Bühnen wechselt, übernimmt sie diesen Namen.
Anfang 2013 erscheint auf dem Wiener Label Problembär Records ihr selbstbetiteltes Debut Album, 2014 folgt die Konzept EP 4 Seasons. Das nächste Kidcat Lo-fi Album wird im Herbst 2016 veröffentlicht.
Das dazugehörige Artwork selbst zu entwerfen, ist für die Künstlerin selbstverständlich.

https://de-de.facebook.com/kidcatlofi/

KREISKY

Kreisky – Blick auf die Alpen
Ohne Umschweife: Mit ihrem vierten Album Blick auf die Alpen haben Kreisky ihre stärkste, ihre musikalischste, ihre
einfallsreichste Platte gemacht. Ein gleißendes Wunderding, das sich bei jedem Mal hören anders gibt. Schlank,
klirrend und energetisch. Aber auch drall, smart, fast zärtlich. Und wir reden hier immerhin von einer Band, deren
Alben Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld (2009) und Trouble (2011) zahlreiche Jahres- und sogar
Jahrzehnte-Bestenlisten geziert haben.
Hatte man die ersten drei Alben der Wiener eher notdürftig unter Post-Punk eingeordnet oder schlicht als
„begeisternd klare Rockmusik“ (FAZ) bezeichnet, geht die Eindeutigkeit mit Blick auf die Alpen endgültig flöten.
Die Band spricht selbstbewusst von „unserer Vorstellung von Popmusik”, einem „gelungenen Coup“; und dann doch
wieder von einem „lässigen Lärmbrocken”.
Thematisch findet man einen scharfen Blick auf, nun ja, die Alpen und ihre Bewohner, manchmal durchaus hasserfüllt,
aber ohne Zynismus. Denn: „Alpen gibt es überall“, so Sänger Franz Adrian Wenzl kryptisch. Mit Geografie braucht
man ihm nicht kommen. Die Figuren von denen er auf Blick auf die Alpen singt, sind in ihren Rollen festgefahren.
Sie sind gegen etwas, weil jemand anders dafür ist. Gegen die Eltern in den Teenager-Dramen Weinkrämpfe und Wir
machen uns Sorgen um dich, gegen unerträgliche Besserwisser in Wir Unterhaltenen, Die Wildnis oder im Titelsong,
gegen die anderen per se im breit angelegten Rinderhälften. Diese armen Geschöpfe. Immer hält sie jemand davon
ab, so zu sein, wie sie eigentlich sein könnten, wollten, sollten. „Wobei, selber schuld”, giftet Wenzl.
Blick auf die Alpen ist, trotz oder gerade wegen aller freigelegten und rausgesungenen Makel, eine so menschliche,
fast mitfühlende Platte. Den Industrie-Lovesong Pipelines oder die Prokrastinierer-Hymne Selbe Stadt, anderer
Planet, zu denen die Band zwei hinreißende Videos gedreht hat, kann man jederzeit zur Herzensbildung heranziehen.
Auch wenn das Album betont unversöhnlich endet: „Die Erde ist ein Todesstern, und wer auf ihr lebt muss sterben.“
Dazu Meuchelmördergitarren. Nur: Ist das denn nicht ebenfalls die Wahrheit?
*
Blick auf die Alpen, produziert von Kreisky und Oliver „Ollmann“ Brunbauer (Gustav, BulBul, Elektro Guzzi), wurde
über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren im Studio der Wiener Symphoniker im Konzerthaus Wien aufgenommen
und im Feedback Studio 2 abgemischt. Gemastert hat Chris Potter im Electric Mastering Studio London, der
auch schon Arbeiten von den Arctic Monkeys, Franz Ferdinand, Duffy oder Gossip feinpolierte. Blick auf die Alpen
erscheint als Kooperation der Labels Wohnzimmer und Buback als CD, Vinyl und Download.

http://www.kreisky.net

LIKE ELEPHANTS

Verträumte und atmosphärische Pop-Melodien prägen den Sound der Band „Like Elephants“ aus Oberösterreich.
Ihre Songs vermitteln Stimmungsbilder, welche von Lebensfreude und Euphorie bis hin zu Verträumtheit und Melancholie reichen. Den Musikstil von Like Elephants klar zu definieren fällt schwer.
Ständig werden unterschiedlichste Einflüsse erkennbar, wobei aber wohl eine Verknüpfung zum new wave/post punk der 1980er Jahre am deutlichsten auffällt. Schlussendlich wird man sich jedoch darauf einigen können,dass es sich hier um eine Indie- bzw. Dream Pop-Band handelt, die es geschafft hat ihren ganz eigenen und authentischen Sound zu kreieren.

http:/www.facebook.com/likeelephants

NAKED LUNCH

25 JAHRE NAKED LUNCH

Grundgütiger, 25 Jahre in ein und derselben Band! Soweit, so gut.
Wie aber begeht man denn nun ein solches, wie sagt man, Jubiläum?
Nimmt man denn nun eine Flasche Champagner, besteigt damit das Dach eines
Hochhauses und brüllt die Unfassbarkeit von einem Vierteljahrhundert Bandgeschichte
mit größtmöglicher Emphase auf die Erde nieder, oder sollte man sich doch besser
einfach wortlos vom Dach hinabstürzen und auf einen gnädigen Aufprall hoffen, weil die
besten Jahre, was auch immer das heißen mag, schon hinter einem liegen und ab jetzt
der Henker hinter jeder Ecke hervor lugen kann? Vielleicht aber ist es am besten sich
mit dem Champagner an den Rand des Daches vom Hochhaus zu setzen, die Beine
baumeln zu lassen, einen Schluck vom edlen Gesöff zu nehmen, sich einfach zu
erinnern und noch mehr Fragen aufzuwerfen, in der Hoffnung darauf möglicherweise
auch gültige Antworten zu finden.
Oder man lässt es richtig krachen: Naked Lunch werden 25! Um das Jubiläum dieser
Ausnahmeband angemessen zu feiern wird es in Österreich, Deutschland und der
Schweiz einige wenige exklusive Shows mit musikalischen Gästen geben. Zusätzlich
erscheint eine Werkschau mit Songs aus den bisherigen Veröffentlichungen!

http://www.nakedlunch.de

NEUSCHNEE

http://www.neuschneemusik.org

OLIVER WELTER


OLIVER WELTER, Sänger und prinzipieller Songwriter von NAKED LUNCH
geht den Songs seiner Band alleine, mit Gitarre und Stimme an die emotionale
und oft fragile Substanz. Dabei entfalten sie ihren mitunter ungeheuren Pop-_Appeal auch in diesen soundtechnisch abgespeckten Versionen, nicht zuletzt
deswegen, weil WELTER es versteht, auch die unangenehmeren Dinge des
Lebens beim Namen zum nennen. Dass er es sich dabei nicht im Jammertal
der verständlichen Depression bequem macht, sondern weiter fightet und singt,
bis auch die Liebe spürbar wird, die das alles erträglich, gar schön macht, garantiert
intensive Konzertabende.

http://www.nakedlunch.de

SEX ON THE BEACH

http://www.sexonthebeachband.com

THE CRISPIES

“Don’t let the bands’ pretty boy looks fool you their music comes from a real place“ With bass heavy riffs and vintage guitar sounds The Crispies are reinvisioning the rock\'n\'roll portrait. Their dusky vibe and raw aggressiveness collide with a youthfull naivete.
In summer of 2014 the four-piece group met at music school and has since released a music video for their song “Pearl“ and an EP bearing the same name which has already gained them a lot of recognition in the local music scene. This november, the band released their newest music video \"Bad Blood\".
Grunge, Psychedelic and Blues blur into a continous thread through the unique voice of their lead singer Tino Romana.
crisp as fuzz

http://the-crispies.bandcamp.com

THE SADO MASO GUITAR CLUB

Mit seinem zweiten Album, das bewusst den Namen der Band trägt, ist der 2009/2010 von Matthias Krejan (Stimme, Gitarre) gegründete Sado Maso Guitar Club aus Graz bei sich angekommen – voll und ganz!

13 Songs lang stürzen sich die fünf versierten Instrumentalisten in einen freischwebenden, weit ausholenden Rock´n´Roll – psychedelische Höhenflüge über einige Takte inklusive – der aus dem kreativen Spiel mit den unterschiedlichsten Elementen einer mittlerweile wenigstens 60jährigen Rock- und Popgeschichte große Lust bezieht und bereitet. Eine sinnlich logische Rockmusik auf der Höhe der Zeit, die bei ihren zwingendsten Songs wie „Your Voice“, „Circus, Circus“, „Family Loves“ oder „Relax“ zudem jede Menge Popappeal der eigenständigen Art entwickelt.




http://www.sadomasoguitarclub.com

UNIVERSALOVE (Filmkonzert von Naked Lunch + Thomas Woschitz)

http://www.universalove.com

VERY PLEASURE

(„Im Sumpf“, Schule der Dichtung) und Oliver Welter (Naked Lunch), seit 2005 als entgrenztes und entgrenzendes Trio mit dem Künstler Hans Schabus. Einst angetreten um das „Ich“ im Song zu reanimieren, eröffnen sie jetzt, wo alle Poptheorien gegessen und verdaut sind, den „Kongress der Unvernunft“. 10 Songs – angeführt von der Single „Sordid Pleasures“ – enthüllen dabei die Antriebsfedern ihrer Musik: Freundschaft und Liebe! Die Liebe zu herzerwärmenden Melodien, leicht schweinösen bis schwermütigen Texten und zweistimmigen Männergesang als Paarlauf zerrütteter Seelen. Am besten zu hören sind THE VERY PLEASURE zu Sexgeräuschen aus der Nachbarwohnung, beim Anblick eines brennenden Ringelspiels, bei einer Werner Schwab Gedächtnissauferei ...
„Ich stell mir einen Major-Produzenten oder Plattenfirmen-A&R vor, der das Stück hört. Und sich denkt: Boah, jetzt machen die ja echt schönen Pop. Und dann kommt der Ostermayer dazu und macht wieder ALLES kaputt ... Im Ernst: taugt mir total, VERY SCHÖN!“ (Christian Fuchs, Radio FM4 über „Sordid Pleasures“)

https://de-de.facebook.com/kongressderunvernunft

WE WALK WALLS

We Walk Walls veröffentlichen ihr zweites Album \"Opportunity\".
Über ein Jahr lang schrieb die Wiener Band an den insgesamt
zehn Songs: Zu Hause, auf Tour oder im Proberaum.
Gemeinsam mit dem erfahrenen Produzenten und Musiker
Christoph Mateka (Gudrun von Laxenburg) zog sich die Band
in ein abgeschiedenes Kellerstudio für zurück. Dort wurde Tag
und Nacht mit Konzentration und Liebe an Details gefeilt,
Melodien verfeinert, Texte umgeschrieben und natürlich
aufgenommen.
Das Quartett vereint Dream-Pop mit New-Wave und Klassik,
Synthesizer mit Harfen und bildgewaltige Visualisierungen mit
starken Melodien. Schon bei ihrem 2013 erschienenen
Debütalbum „Ceremonies“ (ua FM4 \"Artist of the week\")
widmeten sich die Musiker dem Spiel mit der Vereinigung des
Gegensätzlichen und den daraus entstehenden Synergien.
„Opportunity“ ist am 12.06.15 auf Wohnzimmer Records
erschienen.

http://www.wewalkwalls.com